Windbeutelgräfin

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Die Lohengrin Windbeutel

Lohegrin Windbeutel

Jeder Windbeutel ist Handarbeit

Wir tragen mit der Hand den Teig der „gräflichen“ Windbeutel auf gebutterte Backbleche auf. Bei hoher Backofentemperatur entstehen dann unsere berühmten Gebäckstücke mit ihren oft recht bizarren Formen und reschen Krusten. Nach dem Backen und Erkalten schneiden wir einen Deckel ab, geben in die untere Hälfte Schlagrahm und die anderen Zutaten der Füllung, setzen den Deckel wieder auf, platzieren unseren „Lohengrin-Schwanenhals“ und bestäuben den Windbeutel mit Puderzucker … und so wird unsere Hausspezialität dann serviert. Im Jahresverlauf mit verschiedenen Füllungen!

Unsere Windbeutel-Chronologie

Am 13. Februar 1983 wird der 1. Lohengrin Windbeutel serviert, aus Anlass des 100. Todestages Richard Wagners, dem Komponisten der romantischen Oper Lohengrin.

  • Nr. 500.000

     

    servierten wir am 25. 01. 1978 dem Kammersänger Rudolf Schock

  • Nr. 1.000.000


    verspeiste am 4. 7. 1987 Sänger & Schauspieler Chris Howland (Mr. Pumpernickel)

     

    Nr. 1.000.000


  • Nr. 1.500.000

     

    präsentierten wir am 4.8.1993 in der RTL-Livesendung „Guten Morgen Deutschland“

  • Nr. 1.750.000

    kredenzten wir am 28.8.1997 unserer Ruhpoldinger Biathlon-Legende, dem Olympiasieger und Weltmeister  Fritz Fischer.

     

    Nr. 1.750.000

  • Nr. 2.000.000

     

    verzehrte am 24.07.2003 Fernsehstar „Professor“ Klausjürgen Wussow

  • Nr. 2.055.555

    ließ sich im Mai 2004 Moderator und Kammersänger Günther Wewel in seiner Sendung „Kein schöner Land“ munden.

     

    Nr. 2.055.555

  • Nr. 2.222.222

     

    bereitete die ehemalige Chefin Annelise Grill in der Sendung „Galileo“ zu.

  • Nr. 2.300.000

    verspeiste am 6.2.2009 Deutschlands bekanntester TV-Koch Johann Lafer.

     

    Nr. 2.300.000

  • Nr. 2.354.601

     

    präsentierte am 22.8.2009 Maxi Arlander in seiner Sendung „Melodien der Herzen“

  • Nr. 2.666.666

     

    Nr. 2.666.666

Warum der Lohengrin (Windbeutel) Lohengrin heißt

Das Andenken an unseren geliebten Märchenkönig Ludwig II. und seine besondere Verehrung für Richard Wagner bewogen uns, die Windbeutel als „Lohengrin-Schwäne“ anzurichten.

Im zarten Alter von 16 Jahren wohnte seine königliche Majestät, damals noch Kronprinz Ludwig, einer Aufführung in der Münchner Hofoper der Oper Lohengrin bei und war von da an ein höchst begeisterter Verehrer und großer Förderer des Meisters aus Bayreuth. Wir wollen Ihnen hier nun kurz und nicht ganz ernst zu nehmend erklären, wie der berühmte Schwan eigentlich in die Oper Lohengrin hineinkommt – aber Sie wissen’s ja sicher eh schon!

Also, da Krieg mit Ungarn ansteht, ist König Heinrich unterwegs um Soldaten einzusammeln. In Brabant findet er ein ziemliches Durcheinander vor, denn der zuständige König ist gestorben. Weil Elsa, die Tochter des Verstorbenen, aber ein besonders kluges Mädchen ist, hat sie ihren kleinen Bruder, der eigentlich bei der Thronfolge an der Reihe wäre, vorerst mal in Sicherheit gebracht und ein gewisser Telramund regiert provisorisch das Land. Von seiner Frau Ortrud aufgehetzt, wie das halt in Ehen manchmal so vorkommt, behauptet Telramund, Elsa habe ihren Bruder getötet, weil sie selbst den Thron besteigen wolle. Elsa, tödlich beleidigt, fordert nun Telramund zum Zweikampf.

Da sie aber gerade niemanden zur Hand hat, der für sie kämpfen könnte, verlegt sie sich erstmal aufs Beten, was dann auch wirklich helfen sollte! Als zum Kampf gerufen wird, taucht plötzlich ein fremder Ritter auf, dessen Kahn von einem Schwan gezogen wird. Auf diese Szene mit dem herannahenden Schwan freuen sich die Bühnenbildner und Regisseure fast genauso wie auf den Auftritt der Wildsau im „Freischütz“! Dieser unbekannte Ritter kämpft nun für Elsa gegen Telramund, besiegt ihn, schenkt ihm aber das Leben, was, wenn man den weiteren Lauf der Handlung betrachtet, ein eindeutiger Fehler war. Obwohl er ohne weiteres für Elsa sein Leben im Kampf einsetzte, hat der siegreiche Ritter eine leichte Macke.

Elsa solle ihn nie, aber wirklich nie, nach seinem Namen und seiner Herkunft befragen, sonst müsse er sie augenblicklich als alleinstehende Jungfrau zurücklassen. Sie verspricht ihm das erst mal hoch und heilig, weil sie doch ziemlich dankbar ist, dass dieser Typ überhaupt aufgetaucht ist. Für den besiegten Telramund wäre die leidige Thronsache mit dem Zweikampf vom Tisch gewesen, aber seine eigensinnige und machthungrige Ortrud ist eine ausgesprochen linke Bazille. Zusammen mit Telramund klagt sie Lohengrin wegen Zauberei an und will nun endlich den Namen des fremden Ritters erfahren!

Doch Lohengrin verweigert Ortrud und ihrem Mann die Auskunft. Ach, wenn Frauen doch nicht immer so neugierig wären! Als der Schwanenritter Elsa dann schließlich geheiratet hat (Brautmarsch!) und mit ihr Liebe macht, was doch ein gewisses Interesse an ihr verrät, fragt sie leider immer wieder nach seinem Namen! Als es ihm zu dumm wird, sagt er, dass er nicht Rumpelstilzchen oder Zwerg Nase, sondern Lohengrin hieße und sich jetzt wieder vom Acker machen würde. Elsa bringt sich daraufhin um. Lohengrin erschlägt kurzfristig noch Telramund und da kommt auch schon sein Kahn in Sichtweite.

Weil sich der Schwan aber inzwischen in Elsas Bruder verwandelte, muss diesmal eine Taube dazu herhalten, den Kahn mit Lohengrin von der Bühne und zum verdienten Schlussapplaus hin zu schleppen!